Matthiaskapelle

Fuß-Wallfahrt zum Apostelgrab vom 19. bis 21. Mai 2022

32. Wallfahrt der St. Matthias-Bruderschaft Kobern-Gondorf zum Apostelgrab nach Trier vom 19. bis 21.05.2022

 Vom 19. bis 21.Mai 2022 findet unsere Wallfahrt zum Apostelgrab nach Trier statt. Beginn ist, wie in den letzten Jahren, um 6 Uhr, an der Schloßberghalle in Kobern-Gondorf. Den weiteren Ablauf der Wallfahrt könnt ihr auf unserer Internet-Seite unter Archiv Wallfahrt, wie in den letzten Jahren, einsehen. Anmeldeschluss ist der 15.März 2022.

Die Kosten betragen je Teilnehmer 125 Euro für die Teilnahme an allen Tagen. Hierin sind alle Kosten wie Übernachtung mit Halbpension, Busfahrt, Rücktransport etc. inbegriffen.

Den Zahlungseingang erwarten wir bis spätestens 30.04.2022.

Bis dahin haben wir die letzten Unabwägbarkeiten für die Durchführung, wegen der Corona Pandemie, geklärt.

Mit der Anmeldung und Zahlung des Kostenbeitrages erkennt der Teilnehmer die Bedingungen zur Teilnahme an der Wallfahrt nach Trier vollumfänglich an. Diese sind hier abgedruckt.

Für die Teilnahme an der Wallfahrt gilt die 2G Regel.

Anmeldungen an unseren Brudermeister, Harry Schneider, gerne per Post oder über unsere E-Mail Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Auf eine rege Teilnahme hoffend verbleiben wir

mit freundlichen Grüßen

Der Vorstand

 

Bedingungen für die Anmeldung und Teilnahme an der

Fusswallfahrt der St.-Matthias-Bruderschaft Kobern-Gondorf nach Trier

  1. Jeder Pilger geht auf eigene Gefahr und muss wissen, was er sich hinsichtlich Leistungsfähigkeit und gesundheitlicher Belastung zumuten kann.
  2. Die wichtigsten Merkmale unserer Wallfahrt sind Besinnung, Gebet und Gesang. Wer sich hieran nicht beteiligen kann oder möchte, möge während dessen bitte Stillschweigen bewahren.
  3. Die Teilnehmer bemühen sich, in einer geschlossenen Gruppe zu gehen. Es soll niemand vor dem Pilgerkreuz gehen und auch niemand und nötig zurückbleiben.
  4. Die Teilnehmer verpflichten sich, die morgendliche Starttermine sowie die Pausen pünktlich einzuhalten.
  5. Sollte ein Pilger die Gruppe verlassen, hat er sich beim Brudermeister oder einer ernannten Person abzumelden. (Wer weiter fährt mit Bus oder Zug) 
  6. Während der Wallfahrt ist den Anordnungen des Brudermeisters oder ernannten Personen Folge zu leisten.
  7.  Eine private Haftpflichtversicherung wird den Teilnehmern empfohlen.
  8.  Die Bruderschaft übernimmt keine Haftung. 
  9. Jede vollständige Anmeldung (Anmeldung + Zahlungseingang) ist verbindlich.
  10. Anmeldungen können nur mit fristgerechtem Zahlungseingang auf dem angegebenen Konto berücksichtigt werden.
  11. Gleiches gilt für Zahlungen ohne Anmeldevordruck – die Zahlung allein gilt nicht als Anmeldung und kann daher erst berücksichtigt werden, wenn ein korrekter ausgefüllter Anmeldevordruck vorliegt per Post oder E-Mail an unseren Brudermeister.
  12.  Bei Überweisung bitte als Verwendungszweck „Wallfahrt nach Trier“ und sofern der Teilnehmer vom Kontoinhaber abweicht – den Namen des Teilnehmers angeben.
  13.  Für die Teilnahme an der Wallfahrt gilt die 2G Regel.

Kobern-Gondorf, den 01.02.2022

St. Matthias Bruderschaft Kobern-Gondorf

Der Vorstand

Hier geht es zum Anmeldeformular. Bitte klicken.

30. Wallfahrt 2018

Matthiasbruderschaft Kobern-Gondorf pilgert seit 3 Jahrzehnten nach Trier

P1020230Vor 30 Jahren machte sich erstmals eine Gruppe von sieben Leuten auf den Weg von Kobern nach Trier zum Grab des Apostels Matthias. Niemand ahnte, dass diese Idee, initiiert durch unseren heutigen Ehrenbrudermeister Hans-Josef Koggel, so viel Interesse finden würde.

Mittlerweile pilgert jährlich eine große Gruppe für drei Tage nach Trier. Jedes Mal kommen Neupilger dazu, die dann, angetan von der guten Aufnahme, gerne wiederkommen. Nicht wenige haben inzwischen ihr 80. Lebensjahr überschritten, für sie gehört die Teilnahme zu ihrem Jahresablauf, man möchte jedes Jahr dabei sein. Was bewegt den Einzelnen, eine solche Strapaze auf sich zu nehmen? Es gilt doch fast 100 km an drei Tagen zu bewältigen. Diese Frage stellt man sich immer wieder, besonders die Neupilger. Eine Antwort darauf gibt der Weg, er ist das Ziel! Ein jeder trägt im Rucksack nicht nur sein Gepäck, auch seine Lebensereignisse: Freude, Leid, Dankbarkeit, Höhen und Tiefen, man pilgert und redet miteinander, das verbindet.

Dieses Jahr waren wiederum 62 Pilger unterwegs vom 3.-5. Mai. Früh morgens um 6 Uhr, nach einem Morgenimpuls und guten Wünschen von Pfarrer Fuchs, machte man sich von Kobern auf denWeg. In Hatzenport im Weinhaus Gietzen war traditionell Frühstückspause, Mittagsrast in Treis, Fußmarsch nach Cochem, per Zug nach Bullay, letzte Etappe der Aufstieg zur Marienburg, unser Domizil für zwei Nächte. Hier genießen wir jedes Jahr beste Verpflegung und Gastfreundschaft.

Hans-Josef Koggel mit Pater Athanasius Der zweite Tag führte über die romantischen Moselhöhen Reiler Hals, Kröv, Ürzig mit Mittagspause, anschließend nach Klausen, wo zum Tagesabschluss ein Gottesdienst von Pfarrer Fuchs gehalten wurde, bevor uns ein Bus zurück zur Marienburg brachte.

Mit einem Morgengebet in der Pfarrkirche in Rivenich startete der dritte Tag. Es lagen noch ca. 30 km vor uns bis nach Trier zur Matthiasbasilika. Zwischendurch eine Mittagsrast in Schweich, sowie eine kurze Pause im Pfarrheim in Ehrang, dann werden die letzten Mobilitätsreserven aktiviert, es geht dem Abschluss des Pilgerweges entgegen.

Der Einzug in die Basilika ist für jeden ein ergreifender Moment, es ist geschafft! Bei der feierlichen Begrüßung durch Pilgerpater Athanasius wurden Pilger für 10 und 25 Jahre Dabeisein sowie Erstpilger geehrt. Diesmal gab es ein besonderes Jubiläum zu würdigen: Ehrenbrudermeister und Begründer der Gemeinschaft Hans-Josef Koggel pilgert seit 30 Jahren. Für dieses „Pilgern aus Überzeugung“ fand Pater Athanasius besondere Worte der Freude und Anerkennung, die ihm auch seine Mitpilger erwiesen. Der anschließende Dankgottesdienst bringt die Erkenntnis: Pilgern motiviert, verbindet, macht Vorfreude fürs nächste Jahr vom 23.-25. Mai 2019, wenn es wieder heißt: Kommt und seht!

Wer mehr von uns oder über uns wissen möchte, der besuche doch die einzigartige Matthiaskapelle hoch über Kobern-Gondorf.

Dort übernehmen die Mitglieder der Matthiasbruderschaft von Palmsonntag bis Allerheiligen an allen Sonn- und Feiertagen von 11 bis 17 Uhr ehrenamtlich die Aufsicht. Sprechen Sie uns an, wir informieren gerne über unsere Gemeinschaft.

 

29. Wallfahrt 2017

Matthiasbruderschaft unterwegs nach Trier

Andacht

Eine dreitägige Pilgerwanderung zum Apostelgrab des hl. Matthias nach Trier zählt seit 1989 zu unserer jährlichen Tradition. Auch diesmal waren ca. 75 Personen unterwegs vom 18.-20. Mai. Früh morgens ging es entlang der Mosel mit Rast in Hatzenport und Treis nach Cochem. Von dort brachte uns - wegen der Sperrung des Neefer Eisenbahntunnels - ein Bus zur romantisch gelegenen Marienburg bei Bullay. Dort, hoch über der Mosel gelegen, ist bereits seit vielen Jahren für zwei Nächte unser Quartier.

Am zweiten Tag, eigentlich der landschaftlich schönste Tag, über den Reiler Hals, Kröv, Ürzig, Klausen, kam diesmal der "Segen von oben". Es regnete von früh bis spät, wie wir es lange nicht mehr erlebt hatten. Pilgersleut trotzen jedem Wetter, geben so schnell nicht auf. Dennoch freute sich ein jeder über eine warme Suppe und ein bisschen "Kleider-Trocknen" während der Mittagsrast in Ürzig. Weiter ging es nach Klausen, wo von Pfarrer Fuchs zum Tagesabschluss des Fußmarsches ein Gottesdienst gehalten wurde.

Samstag, letzte große Etappe, traditioneller Start mit einem Morgenimpuls in der Pfarrkirche in Rivenich. Diesmal meinte es der Wettergott so wie am ersten Tag gut mit uns. Kein Regen, angenehme Temperaturen. Der Weg über Schweich, Ehrang bis zur Matthiasbasilika in Trier ist nochmals eine große Herausforderung, ca. 30 km sind zu bewältigen. Man mobilisiert Kräfte, ist motiviert durch die Freude, bald am Ziel zu sein, Einzug zum Apostelgrab.

Geschafft! Diesmal waren es 10 Neupilger, die jedes mal mit einem Pilgerstrauß und einer Plakette in der Basilika begrüßt werden. Ebenfalls geehrt werden Pilger, die bereits 10, 20 bzw. 25 Jahre Fußmarsch nach Trier bewältigt haben.

Geschafft!

Für inzwischen älter gewordene Pilger, die schwierigere Teilstrecken nicht mehr laufen können, gab es diesmal die Möglichkeit eines Fahrdienstes. Das wurde gerne angenommen nach dem Motto: Alle sind dabei, der Weg ist das Ziel!

Gebete, Meditationen, Liedvorträge unterwegs oder in Kapellen, an Bildstöcken oder Kirchen werden von den Mitgliedern gestaltet und vorgetragen: Denkanstöße, Impulse, Besinnung und Freude für den weiteren Weg.

Die geselligen Abende auf der Marienburg möchte keiner verpassen, das ist Ausdruck einer gewachsenen Gemeinschaft. Unsere Mitglieder kommen aus der Umgebung von Kobern-Gondorf: Hunsrück, Eifel, Maifeld, Rheindörfer, Westerwald, Mosel. Pilgern ist "in"!

Im nächsten Jahr wird erneut nach Trier gepilgert vom 03. bis 05. Mai 2018. Davor am 21.06.2017 um 18:00 Uhr feiern wir einen Gottesdienst in der Matthiaskapelle, zu der jeder herzlich eingeladen ist. Vorrangige Aufgabe unserer Bruderschaft ist die Sorge um das "Kleinod Matthiaskapelle". Seit der Restaurierung durch das Land, fertig gestellt 1998, übernehmen unsere Mitglieder von Karfreitag bis Allerheiligen an allen Sonn- und Feiertagen zwischen 11:00 und 17:00 Uhr ehrenamtlich die Aufsicht. Die Besichtigung der Kapelle wird zahlreich und gerne angenommen. Begeisterung und Interesse der Besucher ist unser Dank.

 

27. Wallfahrt 2015

Kreuz

Pilgern verbindet: Matthiasbruderschaft Kobern-Gondorf 2015 unterwegs nach Trier

Innere Spannung gehört dazu, wenn sich morgens um sechs Uhr 70 bis 80 „Pilgersleut“ nach dem Morgensegen und vielen guten Wünschen von Pastor Fuchs ab Kobern- Gondorf auf den Weg machen. Einen Fußmarsch von 3 Tagen - ca. 100 km - zum Apostelgrab in der Matthiasbasilika von Trier gilt es durchzustehen, dies in guter Tradition seit 1989.

Erste Etappe Hatzenport, wo sich jeder auf eine Frühstückspause freut, dabei jedes Jahr freundlichst aufgenommen im Winzerhof Albrecht Gietzen. Mittagspause ist in Treis, anschließend sind es noch 12 km durch ein Naturschutzgebiet entlang der Mosel bis Cochem. Bedingt durch den Bahnstreik hatte man sich rechtzeitig um einen Bustransfer zur Marienburg bei Bullay gekümmert.

Der 2. Tag ist immer wieder ein landschaftlicher Höhepunkt: über den Reiler Hals, Kröv bis Ürzig. Hier ist traditionell Mittagsrast in der Waldschenke. Ab Osann beginnt ein letzter Anstieg zur Wallfahrtskirche in Klausen, wo eine Pilgermesse mit Pastor Fuchs gefeiert wird. Ein Bus bringt uns anschließend zurück zur Marienburg.

Der 3. Tag startet mit einem Morgengebet in der Pfarrkirche von Rivenich. Danach folgt eine Wegstrecke von ca. 30 km zur Matthiasbasilika. Zwischendurch gibt es eine Mittagsrast in Schweich sowie eine kurze Pause im Pfarrheim in Ehrang. Dann werden die letzten Mobilitätsreserven aktiviert mit dem ersehnten Pilgerziel schon vor Augen.

Bewegt, erhebend, dankend singt ein jeder beim Einzug in die Matthiasbasilika das Lied: Großer Gott wir loben dich. Die Anspannung fällt, man hat es geschafft, ein Glücksgefühl! Bei der anschließenden Begrüßung durch Pilgerpater Athanasius werden jährlich Pilger für 10-,15-,20-,25-malige Teilnahme sowie unsere Erstpilger, diesmal 7, besonders geehrt.

„Pilgern verbindet“. Unter diesem Losungswort hatten vier unserer Pilger ein ganz besonderes Kreuz vorbereitet. Es besteht aus 5 Einzelteilen, die dann am Altar zusammengefügt und verbunden - wurden, nachdem zuvor jeder Mitpilger seinen Namen darauf eingetragen hatte. Ein beeindruckendes Symbol, es soll in Kürze während eines Gottesdienstes in der Lubentius-Kirche in Kobern zu sehen sein.

Was für den Nichtpilger sehr strapaziös erscheinen mag, gibt uns Kraft unterwegs in der Natur bei Gesprächen, im Gesang, im Gebet und bei Meditation in unserer gewachsenen Gemeinschaft. Die Geselligkeit an den beiden Abenden in der romantischen Marienburg mit vielfältiger Unterhaltung lässt sich niemand entgehen: Dankbarkeit und Freude über den erfolgreich bewältigten Tag und Elan für die nächste Pilgeretappe.

Selbstzweifel - schafft man`s oder nicht während der Wanderung - sind spätestens bei der Heimfahrt verschwunden und gehen über in den Herzenswunsch: „Hoffentlich bin ich nächstes Jahr vom 28. - 30. April 2016 wieder dabei!“.