Matthiaskapelle

Mattheiser Brief Nr. 6

Liebe Freundinnen und Freunde der Abtei St. Matthias,

am 22. Oktober 1922 wurde nach 120 Jahren die Rückkehr von Benediktinermönchen nach St. Matthias gefeiert. Seither ist der 22. Oktober ein wichtiger Gedenktag für uns.
Anlass genug, um Ihnen / Euch heute Informationen und einen herzlichen Gruß verbunden mit guten Wünschen zu senden!

Goldenes Profess Jubiläum

Am 16. November kann Bruder Hubert auf 50 Jahre sein Profess schauen. Im Konvent feiern wir mit ihm am Sonntag, dem 15. November. Leider setzt die derzeitige Lage Grenzen und wir können nicht zur Mitfeier im Gottesdienst einladen. Bruder Hubert wird Ihnen / Euch aber Anteil geben und am 12. / 13. und 14. November auf unserer Homepage geistliche Impulse veröffentlichen. So kann,  wer mag, mit ihm durch die Impulse verbunden sein. Über Grüße per Brief und E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird er sich freuen.

 Das Ökumenische Anliegen gehört zum Engagement unserer Gemeinschaft. Es zeigt sich immer wieder in der Gestaltung der Gottesdienste wie auch in der Gastfreundschaft. Für unser fortdauerndes Engagement im Rahmen von CHRISTOPHORUS hat Bruder Simeon die Verantwortung übernommen. Wir möchten die Gelegenheit nutzen Sie und Euch auf den aktuellsten Rundbrief aufmerksam zu machen.

https://abteistmatthias.de/wp-content/uploads/2020/10/2020_Christophorus-Rundbrief-31.pdf

https://abteistmatthias.de/oekumene-3/christophorus/

 Im West- Ost- und Südflügel des Kreuzgangs sind die Arbeiten (fast) abgeschlossen und wir warten auf die Möglichkeit ihn der Öffentlichkeit zu zeigen.
Schon gibt es aber erste Arbeiten der Restauratoren im Nordflügel. Dort verbergen sich sicher noch so manche Überraschungen.

https://abteistmatthias.de/eindruecke-vom-kreuzgang/

Auch die Orgelsanierung in der Basilika ist abgeschlossen. Nun kann der Organist sprichwörtlich wieder alle Register ziehen.
Übrigens: Bruder Clemens hat mit Obst aus dem Abteigarten, dass er gegen eine Spende angeboten hat die Orgelrestaurierung unterstützt.

https://abteistmatthias.de/aepfel-und-birnen-fuer-die-orgel/

Euer Abt Ignatius Maaß OSB

 

Brief aus St. Matthias - im Oktober 2020

Benediktiner Abtei St. Matthias Trier

An die Vorstände der St. Matthias-Bruderschaften und Pilgergruppen

Liebe Schwestern und Brüder,

am vergangenen Sonntag ging die Herbstpilgerzeit zu Ende. Sie wurde von den Bruderschaften und Pilgergruppen ganz unterschiedlich genutzt. Man pilgerte in kleinen Gruppen oder sandte eine Delegation mit dem Auftrag, die Pilgerkerze zu entzünden. Einige pilgerten ganz persönlich; darunter waren auch Ehepaare. Es war vieles anders als sonst. Die Einzüge hatten meistens eine eigene ernsthafte Stimmung; doch zum Schluss breitete sich eine herzliche, ansteckende Freude aus. Ähnliches war bei den Pilgerinnen und Pilgern zu beobachten, die einzeln oder zu zweit gekommen waren. Es gab Bruderschaften, die virtuell pilgerten mit täglichem Internetkontakt in den Tagen ihrer Wallfahrt. So ergab sich ein lebendiges Bild von unseren Gemeinschaften.

Natürlich war die Zahl der Pilger im Ganzen sehr viel geringer als in normalen Zeiten. Die zunehmende Infektionsgefahr wirkte sich aus, so dass angemeldete Wallfahrten nicht zustande kamen. Noch in der letzten Woche haben uns Absagen erreicht. Nun schauen wir auf 2021. Dazu wird es am 21. November eine kleine Bezirksbrudermeister-Versammlung geben. Zur Vorbereitung habe ich zwei Anliegen.

1. Wir halten eine Umfrage zu den Quartieren, die von den Pilgern aufgesucht werden. Ich habe in den Brudermeisterversammlungen darüber gesprochen. Nun bitte ich Euch, uns die Quartiere mitzuteilen, in denen Ihr gemeinsam übernachtet. Ich bitte auch diejenigen, uns zu antworten, die in diesem Jahr keine Wallfahrt durchgeführt haben.
Es geht um die bisherigen Quartiere und um diejenigen, die Ihr neuerdings entdeckt habt. Bitte nennt auch diejenigen, die Ihr für 2021 in den Blick genommen habt. - Wichtig für uns sind auch Erfahrungen mit den Stationen zur Verpflegung tagsüber.
Das ist mit etwas Mühe verbunden, aber Ihr helft damit auch den Gruppen, die in Verlegenheit gekommen sind. Wir überlegen uns, wie wir seitens der Erzbruderschaft helfen können.

2. Zur Mitgliedschaft in der Erzbruderschaft gehört auch der Jahresbeitrag. Das sind 50 Cent/pro Mitglied. Das gilt für die Bruderschaften. Ich habe im letzten Brief darauf hingewiesen. Bisher haben die meisten Bruderschaften ihn bei Gelegenheit der Wallfahrt entrichtet. Auch das ist in diesem Jahr anders. Einige Bruderschaften haben ihn überwiesen. Hört doch mal im Vorstand nach, ob Ihr das auch getan habt. Andernfalls bitte ich Euch, die entsprechende Summe zu überweisen:

Die Termine der Biblischen Tage sind mitgeteilt worden. Es sind noch Plätze frei.

Kommt gut durch die Zeit bis zum Advent!
Wir sind verbunden in der gemeinsamen Überzeugung, die der hl. Paulus im Brief an die Gemeinde in Korinth in folgende Worte gefasst hat:

Gott ist treu.
Er bürgt dafür, dass das Wort des Evangeliums für euch nicht JA und NEIN zugleich ist. Denn Gottes Sohn, Jesus Christus, ist nicht als JA und NEIN zugleich gekommen.
Er ist das JA zu allem, was Gott verheißen hat.
Darum rufen wir durch ihn zu Gottes Lobpreis auch das AMEN.

Trier, den 23.10.2020

Herzliche Grüße
Bruder Athanasius

 

Weihnachtsbrief 2019 aus St. Matthias

Liebe Brudermeisterinnen und Brudermeister, liebe Pilgerinnen und Pilger in der Verantwortung für Pilgergruppen!

Das weihnachtliche Treiben in unseren Städten lässt kaum an das Kind von Bet-lehem denken. Bei all dem ist es aber bemerkenswert, dass man in Gesprächen fest-stellen kann, dass für sehr viele Menschen das Weihnachtsfest mit der Sehnsucht nach Frieden verbunden ist, auch wenn ihre Vorstellung davon wenig konkret ist. Wir Christen sind überzeugt, dass es um den Frieden geht, den Jesus als Messias den Menschen gegeben hat. Schalom in der Sprache Jesu bedeutet die Kraft zum richtigen Leben.

Einen solchen Frieden gibt Jesus auch in unseren Zeiten denen, die sich ihm aufrichtig zuwenden, zum Beispiel bei der Festfeier seine Geburt. Wenn wir an den Apostel Matthias denken, wird uns bewusst, dass es zur Botschaft der Apostel gehörte, dass Jesus Christus nach seiner Auferstehung bei uns gegen-wärtig bleibt. Er tritt immer wieder an uns heran und stärkt uns. Das ist das tiefe Geheimnis unsers Lebens. Dieses „mit ihm“ bedeutet auch die Gabe seines Frie-dens, eine Quelle von Lebenskraft und echter Hoffnung.

Darum können wir an Weihnachten singen: Komm, o Herr, und bring uns deinen Frieden, und unser Herz wird sich freuen.
Mit Freude und Hoffnung in diesem Sinn mögen Sie das Weihnachtsfest feiern. Abt Ignatius und die Brüder grüßen Sie und Euch in herzlicher Verbundenheit.

Bruder Athanasius

 

Download Weihnachtsbrief 2019 aus St. Matthias (PDF)

 

Weihnachtsgruss des Brudermeisters 2019

Weihnachten ist nicht nur eine besinnliche Zeit, in der wir über die Geschichte nachdenken,
sondern auch über all die Menschen, die uns besonders nahe standen,
oder von denen wir etwas lernen konnten.
An Weihnachten einfach mal all jenen Danke sagen, die uns begleitet und unterstützt haben,
ist ein besonderes Weihnachtsgeschenk.

In diesem Sinne blicke ich zurück auf ein ereignisreiches Jahr und sage Danke Allen, die für das gute Gelingen gesorgt haben.

Am 23.02.2019 fand unsere Mitgliederversammlung statt. Die Neuwahlen verliefen harmonisch. Als neues Mitglied im Vorstand wurde an Stelle von Hildgard Kirsch, Franzisla Risttig gewählt. Beiden ein herzliches Dankeschön.

Nach unserer Fußwallfahrt vom 23. — 25. Mai 2019 wurde unser Präses, Pfarrer Fuchs am 02.06.2019 mit einem feierlichen Hochamt in den verdienten Ruhestand verabschiedet.

Die traditionelle Messe in der Matthias-Kapelle feierten wir mit Pfarrer Stein am 26.06.2019. Der anschließende gemütliche Teil fand bei herrlichem Sonnenschein in froher Runde statt.

Heidi Mathe hat uns dann am 28.09.2019, wie immer sachkundig, in unser Nachbarland Luxemburg geführt.

Bestens vorbereitet und dank tatkräftiger Unterstütztmg durch viele Mitglieder/innen konnten wir den Bruderschaftstag des Bezirks Mittelrhein am 27.10.2019 erfolgreich ausrichten. Es gab viele Lobesworte von Abt Ignatius, der unsere Matthiasstatue segnete und Hannelore Bartscherer, unsere Bezirksbrudermeisterin.

Ich durfte dann am vorletzten Novemberwochenende als Delegierter des Bezirks Mittelrhein an der Bezirksbrudermeisterversammlung in der Abtei St. Matthias teilnehmen. Es gab viele interessante Informationen, einen Abend in froher Runde - aber auch besinnliche Andachten im Kreis der Brüder der Abtei.

Mit besonderer Dankbarkeit schaue ich zurück auf den guten Verlauf unserer Aufsichtsdienste in der Matthias-Kapelle. Alle Termine waren früh besetzt und es gibt bereits reservierte Termine für 2020, In der Anlage sende ich Euch den aktuellen Plan für das nächste Jahr. Bitte meldet Euch bei mir zur Dienstübernahme. Die Termine werden dann in unsere Homepage https://smb-kobern-gondorf.com übernommen.

Und hier noch die Termine für 2020:
29.02.2020 Mitgliederversammlung (sep. Einladung folgt)
14.-16.05.2020 Fußwallfahrt nach Trier (Anmeldung folgt mit Einladung Versammlung)
??? Juni Heilige Messe in der Matthias-Kapelle (noch mit Pfarrer abzustimmen)
??? September Oktober Jahresausflug

Ich wünsche Euch Allen eine besinnliche Adventzeit, schöne Feiertage und einen guten Übergang ins Jahr 2020 
Brudermeister Harry Schneider

 

DownloadWeihnachtsgruß 2019 des Brudermeisters (PDF)

Matthiasbruderschaft Kobern-Gondorf feiert Jubiläum

Am 27. Oktober 2019 feierte die St. Mathiasbruderschaft Kobern Gondorf ihr 30jähriges Gründungsjubiläum, zusammen mit Gästen aus den Bruderschaften des Bezirks Mittelrhein. Zur Eröffnung des Tages gab es in der Pfarrkirche von Kobern ein feierliches 3-Herrenamt, zelebriert von Abt Ignatius  der Abtei St. Matthias, von Dechant Schuh und von Pfarrer Fuchs, beeindruckend für die zahlreichen Besucher. Anschließend versammelten sich  die Gäste im  herbstlich geschmückten Pfarrheim in Kobern, wo    Brudermeister Harry Schneider  nach seiner Begrüßung  zu einem  deftigen Mittagessen einlud.

Bestens gestärkt, schließlich waren etliche Teilnehmer  weither angereist, folgte der offizielle Teil. Abt Ignatius erläuterte das Pilgerleitwort des Jahres 2020: „Pilgerwege im Herzen“. Für den erfahrenen Pilger ist dies eine Grundeinstellung. „Sich auf den Weg machen“ kennt man in allen Weltreligionen. Es bietet Raum für eigene spirituelle und persönliche Erfahrungen wie Mühe, Kraft, Ausdauer, Gemeinschaft. Dies ist ein Anstoss immer wieder darüber nachzudenken.

Anlässlich des Jubiläums übergab die Matthiasbruderschaft eine Matthiasstatue, geschnitzt in Südtirol, als Leihgabe an die Pfarrgemeinde Kobern. Sie hat nun, geweiht von Abt Ignatius, einen würdigen Platz im Eingangsbereich des Pfarrheims gefunden.

Was wäre ein solcher Tag ohne Besuch in der so einzigartigen Matthiaskapelle hoch über dem Ort!  Ehrenbrudermeister Hans-Josef Koggel bot den Gästen während einer Führung einen Einblick in die Baugeschichte mit historischem Hintergrund. Das beeindruckte besonders  unsere ortsfremden Gäste. Mit  diesem umfangreichen aber auch kurzweiligen  Programm ging  der Tag  viel zu schnell vorüber.

Im kommenden Jahr 2020 pilgern wir vom 14. - 16. Mai wiederum für 3 Tage von Kobern-Gondorf nach Trier. Neupilger sind stets herzlich willkommen. Wer Interesse hat, sich angesprochen fühlt wende sich bitte an:   Brudermeister Harry Schneider, Tel. 02607-6550 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Zu den Bildern ...

St. Matthiasbruderschaft setzt Pilgerstein

Pilgerstein 2018

Seit ihrer Griindung im Jahre 1989 gehört die Matthiasbruderschaft zum Gemeindeleben von Kobern-Gondorf. Die erste Pilgerwanderung über drei Tage zum Apostelgrab in Trier liegt nun bereits 30 Jahre zurück. Was dama1s mit sieben Pilgern begann, ist heute neben der Sorge um die geschichtsträchtige Matthiaskapelle hoch über dem Ort zur jährlichen Tradition geworden. Inzwischen ist die Gemeinschaft, deren Mitglieder aus der Umgebung wie Hunsrück, Eifel, Maifeld, Koblenz, Rheindörfer kommen, auf 150 angewachsen, davon nehmen circa 60 bis 80 jeweils am Pilgern teil.

Im Jahr 2019 steht das nächste Jubiläum an: 30 Jahre St. Matthiasbruderschaft. Die Idee, einen Pilgersein zu setzen, um damit auf die Gemeinschaft hinzuweisen, wurde schnell realisiert. Dank der Unterstützung seitens der Kirchengemeinde fand sich ein eindrucksvoller Platz neben dem Eingang der St Lubentius Pfarrkirche in Kobern. Der Bildhauer, Herr Hippel aus Mayen, hat sehr anschaulich das Emblem der Bruderschaft mit den einzelnen Stationen des jährlichen Pilgerwegs nach Trier in einem Basaltrelief plastisch dargestellt.

Kürzlich wurde nach einem Gottesdienst in der Pfarrkirche, zelebriert von Pfarrer Fuchs, im Beisein der Matthiasbruderschaft, geladenen Gästen, Besuchern aus dem Dekanat und Herm Hippel der Pilgerstein feierlich eingesegnet. Die Matthiasbruderschaft möchte damit ein Zeichen mit besonderer Bedeutung innerhalb der Kirchengemeinde setzen. Gleichzeitig ist es auch ein Hinweis für Menschen, sich für das vielfältige Tun zu interessieren, die Verantwortlichen anzusprechen oder sich der Bruderschaft anzuschließen. Da die Geselligkeit und das Miteinander in der Bruderschaft sehr gepflegt werden, hat man sich auch bei dieser Gelegenheit wieder zusammengefunden und saß noch lange bei guter Bewirtung und angeregter Unterhaltung am Kobener Marktplatz.

Quelle: Blick aktuell

 

 

Jahresausflug nach Trier

Jahresausflug 2017

Seit 1989 unternimmt die Matthiasbruderschaft Kobern-Gondorf ihre dreitägige Pilgerwanderung zum Apostelgrab des heiligen Matthias nach Trier. Dabei ist jedoch die Zeit zum Verweilen, sich näher in der Abtei umzusehen, nach den vorangegangenen Strapazen nicht gegeben. Darum hatte der Vorstand diesmal seine Mitglieder zum Jahresausflug zur Besichtigung der Klosteranlage eingeladen.

In Trier angekommen nutzte ein jeder bei sonnigem Herbstwetter die angebotene Freizeit zu einem Stadtbummel. Bruder Thomas empfing uns anschließend und führte ca. 2 Std. abwechslungsreich mit Wissen, Witz und viel Sinn für Realität durch die ehrwürdigen Gebäude.

Die überwiegend erhaltene frühgotische Anlage stammt aus der 1. Hälfte des 13. Jh. Bauliche Veränderungen wurden bis hin zur Barockzeit immer wieder vorgenommen. Große Einschnitte brachte die Säkularisation während der napoleonischen Zeit, als die Gebäude verkauft und einer ökonomischen Verwendung angepasst wurden. Erst 1922 brachte die Rückkehr der Mönche wieder klösterliches Leben in die Abtei zurück. Uns wurde während des Rundgangs die sakrale Bedeutung der Bauten eines mittelalterlichen Klosterhofes mit Kapitelsaal, Refektorium, Sakristei, Ordinarium, Bibliothek, Kreuzgang gezeigt und erklärt. Dabei wurde jedem Besucher klar, auch hinter Klostermauern hat in vielen Bereichen die Neuzeit längst Einzug gehalten. Fragen über Fragen musste Bruder Thomas immer wieder beantworten, das zeugte von großem Interesse der Zuhörer.

Ausgerüstet mit viel neuem Wissen ging es zum Abendessen bei angeregten Gesprächen in die Waldschenke nach Ãœrzig. Herzlichkeit und gute Aufnahme ist von den Pilgern seit Jahren bei Familie Müller besonders geschätzt. Jeweils am 2. Tag der 3-tägigen Wanderungen stärkten wir uns dort während unserer Mittagsrast. Kein Wunder, dass der Aufbruch zur Heimfahrt am späten Abend wieder einmal schwer fiel.

Nächstes Mitgliedertreffen wird die Jahreshauptversammlung im März 2018 sein, wobei u.a. über die anstehende Pilgerwanderung nach Trier vom 03.-05. Mai 2018 gesprochen wird.

Jahresausflug in den Rheingau

Jahresausflug 2016

Goldener Oktober verschönerte den alljährlichen Ausflug der Matthiasbruderschaft Kobern-Gondorf 2016. Erstes Ziel war diesmal das hoch über Rüdesheim gelegene Niederwalddenkmal. Seine Geschichte, der grandiose Ausblick zum Hunsrück, nach Rheinhessen, ins Nahetal und in den Rheingau faszinierte viele Teilnehmer.

Nächster Besuch galt der Abtei St. Hildegard oberhalb von Eibingen. Hier erfährt man vieles über das Leben der berühmten Hildegard von Bingen. Eine Frau, die schon im frühen Mittelalter umfangreiche biblische, theologische, philosophische und naturkundliche Kenntnisse besaß. Ihr Wissen gab sie nicht selten bei öffentlichen Predigten auf Markt- und Domplätzen, u.a. in Mainz, Metz, Trier, Köln, Würzburg, Bamberg an ihre Zuhörer weiter. Das Reisen einer Nonne war im 12. Jh. mit Sicherheit nicht einfach - ja, sogar ein gewagtes und gefährliches Unternehmen. Eine sehr mutige Frau, deren Wirken bis auf den heutigen Tag durchaus aktuell sein kann.

Das sonnige Herbstwetter nutzten viele Teilnehmer zu einer Wanderung durch die Rheingauer Weinberge hinunter nach Rüdesheim. Einige besuchten unterwegs noch den Schrein der hl. Hildegard in der Pfarr- und Wallfahrtskirche in Eibingen.

Jahresausflug 2016

Die Freizeit in Rüdesheim bot vielerlei Möglichkeiten. Passend zur herbstlichen Jahreszeit brachte das Federweißenfest am Marktplatz die Besucher so richtig in Stimmung, denn danach schmeckte das gemeinsame Abendessen in der Ratsstube besonders gut. Wie immer bei unseren vielfältigen Treffen gab es allerhand über Erlebtes oder Zukünftiges zu bereden, bevor es durch das romantisch illuminierte Rheintal heimwärts an die Mosel ging.

Nächste Termine im neuen Jahr sind wieder: Die traditionelle 3-tägige Pilgerwanderung vom 18.- 20. Mai 2017 nach Trier und zuvor noch unsere Mitgliederversammlung am 04. März. Dabei erhalten besonders Neupilger, die stets willkommen sind, weitere Informationen.

Jahresausflug in den Westerwald

Die jährliche Herbstfahrt der Matthiasbruderschaft führte diesmal am 24. Oktober von Kobern-Gondorf in den Westerwald. Besuchen oder kennen lernen wollte man das Zisterzienserkloster Abtei Marienstatt, eines der geistigen und kulturellen Zentren der Region. Gelegen im idyllischen Tal der Nister, inmitten des Landschaftsschutzgebietes „Kroppacher Schweiz“. Hier steht die 800 Jahre alte gotische Basilika in einer Talsenke - harmonisch, majestätisch, beeindruckend.

Nächstes Ziel war Hachenburg, Residenzstadt der Herren von Sayn, im Herzen des Westerwaldes. Das Barockschloss, der „Alte Markt“ mit den imposanten Kirchen, der goldene Löwenbrunnen, die malerischen Fachwerkhäuser in den engen Gassen boten einen schönen Aufenthalt.

Zu Hachenburg gehört ein Besuch der Erlebnisbrauerei. Dabei gab es eine fachkundige Führung, in der wir mit der Kunst des Bierbrauens vertraut gemacht wurden. Dazu gehörte auch das Probieren des noch ungefilterten Zwickelbieres und dass es schmeckte zeigte sich bei guter Stimmung. Höhepunkt des Brauereirundgangs war ein deftiges Westerwälder Essen mit frisch gezapftem Bier im „Scharlander“, einem urigen Gastraum in der Brauerei.

Wie immer bei unseren Treffen, war es auch diesmal interessant, unterhaltsam, gesellig. Der Aufbruch fiel schwer, dennoch ging es gut gelaunt per Bus heimwärts.Nun hofft jeder unserer Teilnehmer, auch im Jahr 2016 vom 28.-30. April bei der jährlichen Pilgerwanderung zur Matthiasbasilika in Trier wieder dabei sein zu können.

Matthias-Bruder Dieter Preß hat einige Fotos von der Fahrt gemacht und daraus Collagen erstellt.

Jahresausflug 2015

Jahresausflug 2015

Jahresausflug 2015

Jahresausflug 2015

Jahresausflug 2015

Jahresausflug nach Koblenz

Logo

Seit Jahren unternehmen die Mitglieder unserer Bruderschaft im Herbst einen Ausflug. Es ist auch gleichzeitig Dank und Anerkennung an alle, die von Karfreitag bis Allerheiligen an Sonn- und Feiertagen während der Öffnungszeiten Aufsicht in der Matthias- kapelle machen.

Viele Orte haben wir in den letzten Jahren schon besucht: Aachen, Altenberg, Limburg, Mainz, Worms, Vianden. Diesmal entschied man sich zu einer Stadtführung mit Manfred Gniffke in Koblenz. Die Idee fand großen Anklang bei den Mitgliedern und wer konnte, war am Treffpunkt Jesuitenplatz dabei.

Geschichte und Tradition bietet die Stadt nicht nur auf großen Straßen und Plätzen, es sind auch Ecken und Hinterhöfe, die eine Fülle von Sehenswertem bieten, manchmal sogar ein Kleinod. Nicht zuletzt war es Herr Gniffke, der mit Witz und rheinischem Humor originelle „Kowelenzer Stückelscher verzählte“. Ein etwas anderer Rundgang, kurzweilig und so mancher entdeckte unsere Stadt erneut - nämlich liebenswert und interessant. Zum Abschluss in den „Winninger Weinstuben“hatte man genügend Zeit, sich über das Erlebte in gemütlicher Runde auszutauschen.

Nun freuen sich alle auf Aktivitäten im kommenden Frühjahr, beginnend mit der Mitgliederversammlung. Dabei werden auch wiederum Details zur Pilgerwanderung zum Apostelgrab nach Trier vom 7. bis 9. Mai 2015 besprochen.